Im „Hexenhaus“ zu Gast

Regina Kopp-Herr, Elke Schmidt-Sawatzki, Christina Weng und Stephanie Funke

Das Hexenhaus in Espelkamp ist 1986 als Anlaufstelle für schutzsuchende Frauen und Kinder an den Start gegangen und hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Zentrum für Menschen in Krisenzeiten entwickelt.

Gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin und Vorsitzenden des Ausschusses für Gleichstellung und Frauen im Landtag NRW, Regina Kopp-Herr, war die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Christina Weng Ende Mai im Hexenhaus zu Gast.

Dort haben sich die Abgeordneten über das neue Konzept „Richtungswechsel – sichtbar, sicher, selbstbestimmt“ informiert, welches von der „Hexenhaus“-Geschäftsführerin Elke Schmidt-Sawatzki, Maria Köhn von der Einrichtungsleitung des Frauenhauses und Stephanie Funke, Einrichtungsleitung der Frauenberatungsstelle, vorgestellt wurde.

Zum neuen Ansatz in der Frauenhausarbeit gehört zum Beispiel, das „Sichtbar sein“. Dies bedeutet, dass die Adresse der Einrichtung nicht mehr anonym ist. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Konzeptes in der Frauenhausarbeit, ist die systemisch orientierte Arbeitsweise.

Darüber hinaus wurde der Blick verstärkt auf die Kinder gerichtet, die nun als eigenes Gruppe gesehen werden, mit eigenen Problemen, Ängsten und Nöten. Hierfür wurden spezielle Angebote und Methoden entwickelt, um den Nachwuchs bestmöglich in seiner momentanen Situation zu unterstützen.