Minderjährige und Schwangere vor Passivrauchen schützen

Bild: pixabay.com

Dass Passivrauchen noch gesundheitsschädlicher ist als aktives Rauchen, ist mittlerweile nachgewiesen. Besonders gefährdet sind Kinder, Jugendliche und Schwangere. Und nirgendwo gilt das mehr als im Auto. Es ist kaum überraschend, dass selbst 67 Prozent der befragten Raucherinnen und Raucher dafür plädieren, das Rauchen im Auto zu verbieten. Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags kam zu dem Ergebnis, dass ein Verbot und die entsprechende Sanktionierung nach deutschem Recht verfassungskonform wären. Auf unsere Initiative hin ist es gelungen, gemeinsam mit den Fraktionen von CDU, FDP und Grünen am Donnerstag im Plenum einen entsprechenden Antrag zum Schutz von Minderjährigen und Schwangeren zu beraten. Zudem fordern wir die Landesregierung auf, über den Bundesrat einen Gesetzentwurf hierzu einzubringen.

Antrag der SPD, Grünen, CDU und FDP