Plenarrede zum SPD-Antrag: „Prävention und soziale Teilhabe von Senior:innen stärken!“

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Der demographische Wandel stellt das Pflege- und Gesundheitssystem in Deutschland und in NRW vor große Herausforderungen. In den kommenden Jahren tritt die sog. Babyboomer-Generation ins Rentenalter ein, gleichzeitig wird die Generation in unserem Land immer älter und der Pflegebedarf der Menschen steigt. Hier besteht schon im Vorfeld der Pflegebedürftigkeit großer Beratungsbedarf, der durch die vorhandenen Strukturen in den Kommunen und Landkreisen nicht erbracht werden kann.

Präventive und gesundheitsfördernde Beratungsangebote können einen wichtigen Beitrag leisten, um eine Pflegebedürftigkeit und Vereinsamung der Menschen im Alter zu vermeiden oder hinauszuzögern und ein langes selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden anstatt in Pflegeinrichtungen zu ermöglichen. Seit 2015 leistet das sog. GemeindeschwesterPlus-Modellprogramm in Rheinland-Pfalz einen wichtigen Beitrag.

Die SPD beantragt im Landtag das Modellprogramm auch auf NRW zu übertragen. Die GemeindeschwesterPlus soll präventiv ausgerichtete Informations- und Beratungsarbeit in Form von Hausbesuchen mit sozialraumbezogenen Aktivitäten bieten, um die kommunale Daseinsvorsorge für Seniorinnen und Senioren zu unterstützen.

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